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PES4E|Road – Leistungselektronische Systeme für elektrifizierte Straßen

Das Projekt PES4E|Road transferiert die zunehmend international standardisierte und marktverfügbare IPT-Technologie in die Branchen Automobil, Straßenbau, Energieübertragung, Maschinenbau und Automatisierung sowie Informations- und Kommunikationstechnik.

Die Elektromobilität löst wesentliche gesellschaftliche Herausforderungen: Die Fahrzeuge fahren dynamisch, emissionsfrei und leise, verbrauchen rund zwei Drittel weniger Primärenergie und sparen signifikant Betriebskosten. Damit werden der Abhängigkeit vom Rohöl, der Luftverschmutzung sowie der Klimakatastrophe kraftvoll entgegengewirkt.

Das entscheidende, noch ungelöste Problem ist die mobile Speicherung großer Energiemengen im Fahrzeug: Elektrochemische Batterien sind schwer, teuer, sicherheits-kritisch, erfordern kritische Rohstoffe und Deutschland hat technologisch den Anschluss verloren. Durch kontaktlose, induktive Übertragung der elektrischen Energie (IPT) aus elektrifizierten Straßen (Electrified Road Systems; ERS) in parkende und fahrende Pkw und Lkw kann eine grundsätzlich unendliche Reichweite für elektrische Fahrzeuge, die Technologie- und Ressourcen-Souveränität Europas in der Automobilindustrie zurückgewonnen sowie ein wirksamer Schutz der Umwelt erreicht werden.

Ansprechpartner FAPS: Dr.-Ing. Jochen Lorz.

 

 

E|MPower – Automatisierte Fertigungsprozesse für Electric Road Systems zur Elektrifizierung des Schwerlastverkehrs

Der Lehrstuhl FAPS ist Konsortialführer des neuen Verbundprojekts E|MPOWER, mit den Partnern VIA IMC, Autobahn GmbH, Electreon, Risomat und TH-Nürnberg. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz unter dem Förderkennzeichen 01MV22020A im Rahmen des Programms “Elektro-Mobil” gefördert und von der Deutschen Autobahn GmbH unterstützt. Ein Kernziel des Projektes ist die Integration der kabellosen Electric Road System (ERS)-Technologie von Electreon auf einem 1-km-Abschnitt der Autobahn in Nordbayern. Bei diesem ERS handelt es sich um eine induktive Ladetechnologie, die direkt in die Fahrbahn integriert ist und eine kontaktlose Energieübertragung auf parkende und fahrende Fahrzeuge ermöglicht.

 

Das Projekt E|MPOWER mit einem Gesamtvolumen von über 7,5 Millionen Euro startete im Juli 2022 und wird vom DLR Projektträger administrativ begleitet.

E|ROAD – Fertigungsprozesse primärseitiger Spulenmodule für elektrifizierte Straßen in Betonfertigteiletechnologie

Das Forschungsprojekt E|ROAD wird im Rahmen der Förderinitiative des BMWi und des BMU zur Förderung von Forschung und Entwicklung im Bereich der Elektromobilität gefördert. Das Projektkonsortium setzt sich aus dem Lehrstuhl FAPS als Konsortialführer, dem Institut für Stadtbauwesen und Straßenbau der TU Dresden, der wheelE GmbH, der BTE Stelcon GmbH und der Otto-Alte-Teigeler GmbH zusammen.

Ziel des Projektes ist es, Spulenmodule für dynamische induktive Energieübertragung in die Straßeninfrastruktur zu integrieren. Am Lehrstuhl FAPS werden sich über die kommenden drei Jahre zwei Mitarbeiter mit den Teilprozessen der Flachspulenherstellung befassen: Dem Verlegeprozess, der Kontaktierung und der Isolation zur Kapselung, Fixierung und thermischen Anbindung der Kupferleiter. Die Forschungsergebnisse werden durch den Aufbau einer Teststrecke auf dem duraBAST Demonstrationsareal der Bundesanstalt für Straßenwesen validiert.

E|Profil – Effiziente Prozesse zur Fertigung induktiver Ladesysteme

Das Forschungsprojekt E|ProFIL wird im Rahmen der gemeinsamen Förderinitiative des BMWi und des BMU zur Förderung von Forschung und Entwicklung im Bereich der Elektromobilität gefördert. Das Projektkonsortium setzt sich aus dem Lehrstuhl FAPS als Konsortialführer, dem Mechatronikdienstleister Zollner Elektronik AG, der LEONI Draht GmbH als dem Systemzulieferer für Litzenhalbzeuge und der Robert Bosch GmbH zusammen.

Ziel des Projektes ist es, die bisherig von manuellen Tätigkeiten geprägten Herstellungsprozesse der Spulen von induktiven Ladesystemen durch automatisierte und somit großserientaugliche Prozesse zu ersetzen. Vier Mitarbeiter am FAPS werden sich über die kommenden drei Jahre mit den Teilprozessen der Flachspulenherstellung befassen: Dem Verlegeprozess zur lagegenauen Ablage und Fixierung des Litzenhalbzeuges, der Kontaktierung für elektrisch sowie mechanisch optimierte Kontaktstellen und der Isolation zur Kapselung, Fixierung und thermischen Anbindung der Kupferleiter. Ein weiterer Forscher befasst sich mit der Digitalisierung der einzelnen Prozessschritte zur Unterstützung von Prozessplanung, Qualitätssicherung und Prozesskontrolle.

Ansprechpartner:

Michael Weigelt

Tobias Gläßel

Michael Masuch

Maximilian Kneidl